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12.01.2022
Einige Arbeitskollegen haben mich drauf aufmerksam gemacht, dass das Bremslicht ständig leuchten würde. Also bin ich der Sache heute nachmittag aufn Grund gegangen und konnte den Schalter als Übeltäter identifizieren. Da ich mangels Lust und Möglichkeit zum Schrauben improvisiert hab, wurde nur die Verbindung vom Fußbremshebel zum Schalter (ne alte Fahrradspeiche) aufgebogen und der Umlenkpunkt um etwa einen Millimeter versetzt. Damit kann der Schalter wieder öffnen, und alles ist fürs Erste gut.

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26.01.2022
Da für die (im Dezember '21 abgelaufene) HU hinten ein neuer Reifen drauf musste, hab ich mich mal umgesehen. Die Preise sind durch die Bank als "sportlich" zu bezeichnen und haben fast schon wieder "Vorwende-Niveau" erreicht. Hab ich vor ein paar Jahren den Satz (also vorn und hinten) für gut 60€ ergattern können, geht aktuell unter 50€ pro Stück kaum was... Aber, was muss, das muss, und so hab ich bei AKF nicht nur nen Heidenauer K33 in 3.00x18 geordert, sondern auch noch ein Felgenband in 18" und zwei Schutzkappen für die Zündspule bestellt, die ich schon seit etwa 2 Jahren dort im Warenkorb liegen hatte... In der Summe haben 55,97€ den Besitzer gewechselt und nun warte ich halt auf die Teile.

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28.01.2022
Der freundliche DHL-Mensch hat mir heute das Paket von AKF gebracht. Da ich jedoch derzeit gesundheitlich eingeschränkt bin, konnte ich lediglich eine Kontrolle machen, ob alle bestellten Artikel im Paket waren. Waren sie. Mehr ist aktuell nicht drin...

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04.02.2022
Heute konnte ich mich aufraffen, um den Reifen nun endlich mal zu wechseln. Dass dabei alles schief ging, was nur schief gehen sollte, konnte ich nicht wissen. Doch der Reihe nach. Gegen 0930 fuhr ich also gut eingepackt in die Garage, bockte Bärbel auf und legte mir das Werkzeug zurecht. Das Hinterrad war schnell draußen, aber mit der Bremse gingen die Probleme schon los. Die Stellschraube ist gnadenlos festgegammelt, also wurde alles soweit zerlegt wie möglich, ohne die Stellschraube anzufassen. Sämtliche Lagerstellen wurden gereinigt und mit Plastilube abgeschmiert. In den letzten Tagen war mir nämlich schon aufgefallen, dass die Bremse zum Einen einen gewissen Totweg hatte, und dann umso kräftiger zugebissen hat, ohne rechtzeitig wieder zu lösen. Aber egal nun, jetzt läuft alles wieder seidenweich. Zwischendurch hatte ich immer wieder mit Eis-Rostlöser, Eisspray und Heißluftpistole Temperaturschwankungen erzwungen, um die Schraube lösen zu können. Ohne Erfolg. Also beließ ich es dabei, schon allein, da ich keine Alternative zu ner abgerissenen Schraube hab. Also gings weiter mit der Demontage des Reifens. Die Staubkappe am Ventil ließ sich noch gut lösen, die Kontermutter hingegen saß bombenfest. Auch sie war nicht mit Rostlöser&Co dazu zu überreden, ihren Platz zu verlassen. Nach ner halben Stunde sinnloser Würgerei setzte ich den Mutternsprenger an, was sich im Nachhinein als fatal herausstellen sollte. Als die Mutter dann endlich runter war, gings an den Reifen an sich. Er weigerte sich schlichtweg, seinen seit knapp 3 Jahren angestammten Platz zu verlassen, das Drecksteil klebte wie angebacken auf dem Felgenhorn. Nach einem Brüller lief es dann schon besser, und ich zog den schrottigen Mitas endlich ab. Das Felgenhorn wurde mit der Drahtbürste von den Rückständen des Reifens gereinigt, auch das Felgenband wurde kurz entfernt und da drunter mal durchgeschrubbt. Dann kam der große Moment des Heidenauers, der als erstes ordentlich mit Talkum eingepudert wurde. Der Heidenauer ging schon mit der ersten Flanke reichlich schwer drauf; als der Schlauch eingelegt war, kam ich bei der zweiten Flanke ordentlich ins Schwitzen. Ohne die Reifenmontagepaste, die mir ein Freund mal überlassen hat, hätte ich den Pneu mit Sicherheit nicht drauf bekommen... Als ich final den Luftdruck auf angenehme 2,4 bar bringen wollte, gelang mir das auch. Bis die Luftpumpe vom Ventil abgenommen wurde. Es zischte und ich war am Boden zerstört. Durch den Einsatz des Mutternsprengers habe ich wohl den Ventilbereich verformt, welcher nun halt luftdurchlässig ist. Nun war guter Rat teuer. Ich zückte mein Telefon und fing an, alle infragekommenden Leute und Firmen abzutelefonieren. Zweirad-Illhardt in Niedersachswerfen ging erstmal (und auch bei nem späteren Versuch) nicht ans Telefon. Als nächstes war Brothuhn Motorradtechnik dran. Was für ein Knaller, der Typ. Mault nur rum, und auf die Frage nach dem Preis fing er erst recht an, rumzunölen. Ich beendete das Gespräch daraufhin mit den Worten "Dann lässt du´s halt bleiben!" und wandte mich der nächsten Alternative zu. Andreas von "Oldtimerteile Nordhausen" ging aber nicht an sein Telefon, und so griff ich zum letzten Strohhalm, der sich mir bot. Martin Steinbach von Steinbach66. Er guckte ins Regal (ich habs durchs Telefon gehört ^^) und hatte tatsächlich einen Schlauch griffbereit. Zwar "nur" VeeRubber, aber besser als nüscht isses allemal. Da meine Frau eh grade an der Garage war, ließ ich sie kurz dort stehen, fuhr mitm Auto zu Martin hin, sackte den Schlauch für nen 10er ein und fuhr schnurstracks wieder zurück. Warum bin ich so ein Ekel, und lasse meine Frau an der Garage stehen? Ganz einfach: Das Garagentor hatte sich überdreht und ging nicht mehr zu... Waren ja nichtmal 15 min, die sie dort verbringen musste. Der neue Schlauch war schnell mit Talkum versehen und montiert, ebenso der Mantel. Wenngleich es auch dieses Mal trotz riesiger Montierhebel nicht einfacher wurde. Dann alles wieder zusammenzusetzen, war die leichteste Übung. Zu guter Letzt nahm ich die Verkleidung des Rolltores ab, fädelte das Tor wieder in die Führung und setzte den Deckel der Verkleidung wieder auf. Dann gings nochmal zur Agip-Tankstelle, den Luftdruck bequem regulieren. Als ich gegen 1500 wieder zuhause war, hatte ich den Kanal getrichen voll und ließ den Tag erst bei nem Kaffee und später bei nem KromBier geruhsam ausklingen...

Notiz an mich selbst: Entweder Reifen nur im Sommer tauschen, oder zumindest Reifen irgendwie anwärmen. Einen kalten Reifen aufzuziehen, ist eine Schnaps-Idee. Eine total beschissene Schnaps-Idee...
km-Stand: 62.900 km

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07.02.2022
Da Louis mir mittlerweile die 179,99€ erstattet hat, hab ich mich nochmals dort umgesehen und bin tatsächlich fündig geworden. Der Caberg Duke II sagt mir zu und hat genau die Eigenschaften, die mir wichtig sind. Als da wären: Klapphelm,den man auch "offen" fahren darf*, Sonnenblende, Pinlock®, und bezahlbar sollte er auch sein. Isser mit knapp 140€ durchaus. Da meine aktuell genutzten Sturmhauben ausm Norma mittlerweile auch ordentlich in die Jahre gekommen sind, hab ich mir auch gleich noch ne Sturmhaube von Probiker mitbestellt. Von ~20 auf ~13€ reduziert, da konnte ich nur schwer "Nein" sagen.

* Man darf längst nicht jeden Klapphelm offen fahren; er muss schon dafür geeignet und zugelassen sein. Das erkennt man aber relativ leicht an der Zulassung bzw Artikelbeschreibung.

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09.02.2022
Als ich heute von der Frühschicht kam, lag das Louis-Paket schon in der Wohnung, und ich machte mich gleich dran, es auszupacken. Optisch und haptisch macht der Helm schon was her, wenngleich er leichter ist als der Shark. Passen tut er auch wie angegossen, nur das Pinlock-Visier ist noch separat. Also ging die Frickelei los. Dank einem Video von Louis wars aber auch keine allzugroße Hürde, das Pinlock zu verbauen. Sieht zwar gewöhnungsbedürftig von außen aus, aber von innen nach außen gehts. Jetz muss die Geschichte mit der Beschlagfreiheit nur noch funktionieren. Die Gelegenheit zum Testen wird sich dann eventuell morgen ergeben. Aufm Weg zur Arbeit.

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10.02.2022
Die erste Fahrt heute Morgen war schonmal ganz gut, auch wenn ich das Visier nichtmal wirklich schließen musste. Der Heimweg jedoch, mit nem kleinen "Umweg", überzeugte mich vollends von der Pinlock-Geschichte. Das einzige, was jetzt noch zum perfekten Glück fehlt, is ´n Scheibenwischer... Aber auch dem ist beizukommen, indem während der Fahrt der Kopf mal kurz nach rechts und mal nach links gedreht wird. Der Fahrtwind pustet die Regentropfen einfach vom Visier. Genau das Visier, was außerhalb des Pinlock-Visier-Bereiches leicht angelaufen ist, aber dort, wo die Folie sitzt, glasklaren Durchblick zulässt. So machts auch bei nicht ganz so tollem Wetter Spaß, auf zwei Rädern unterwegs zu sein. Ich bin fürs Erste zufrieden.

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14.02.2022
Was für ein verrückter Tag! Meine Frau war nachm Mittag mit userer Großen nochmal kurz in die Stadt gefahren, als sie (die Große) mich anrief. Es würde weitaus länger dauern, da sie zum Kaffee bei ner Freundin aus der Jugend meiner Frau eingeladen worden sind. So stand ich dann da. Mit meiner Kleinen (fast 12) und jeder Menge Langeweile. Nachdem wir erstmal ne Runde Rommee gespielt hatte, fragte ich sie frei heraus, ob sie nicht Lust hätte auf ne kleine Runde Moped fahren. Sie war sofort Feuer und Flamme und so begab es sich, dass wir gegen 1330 Uhr das Objekt auf Bärbel verließen. Eigentlich war nur ein Kurztrip nach Netzkater geplant, aber wie es nunmal so is, war das Wetter vorzüglich und wir entschieden uns gemeinsam, noch ein paar Kilometer dranzuhängen. Also ging es über die B81 Richtung Haselfelde, wo wir dann kurz vorher links auf die B242 abbogen und uns in Richtung Benneckenstein hielten. Von dort gings nur noch über Landstraßen weiter nach Hohegeiß, von wo aus wir dann wieder heimatliche Gefilde ins Visier nahmen und über Zorge und Ellrich nach Nordhausen fuhren. Zwischendrin gabs natürlich genügend Pausen für Mensch und Maschine. Bärbel hat klaglos durchgehalten. Es war recht schön zu fahren, auch wenn das heute mal ne absolut sinnbefreite Fahrt war. Im Regelfall mach ich nichts ohne Sinn und Grund, aber es gibt halt auch Ausnahmen von der Regel. Helm und Sturmhaube haben somit ihre Feuerprobe über- und vor allem bestanden. Is schon schick, wenns zu frisch um die Nase wird, das Visier einfach zu schließen und trotzdem was sehen zu können. War bisher leider nicht so der Fall.

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20.02.2022
Das Gehoppel des Hinterrades ging mir tierisch aufn Keks, aslo hab ich mich heute gegen 10 in die Garrge abgeseilt, um dem Problem Herr zu werden. Dass es wieder in ne Orgie ausarten würde, konnte keiner ahnen, aber es war halt so. Das Drama hat schon begonnen, als es anfing zu regnen. So konnte ich direkt vor meiner Garage schonmal nichts machen. Dort gibts aber auch nen Durchgang, der zwar etwas zugig, aber trotzdem trocken ist. So stellte ich Bärbel dort ab, legte Helm und Jacke in der Garage ab und sammelte erstaml alles an Werkzeug zusammen, was so benötigt wurde, um das Hinterrad auszubauen. Als ich den 6er Inbus angesetzt hatte, um die Haltestrebe der Bremse zu lösen, wurde es auf einmal ganz weich beim Drehen. OGGLL...ÖÖKKSSS! Inbus rund. Verdammte Axt! Also löste ich die andere Halteschraube, hing den Zug am Fußbremsehebel aus und nahm dann das Hinterrad mitsamt der Strebe raus. Aber das war einfacher gesagt als getan, da es schonmal einige Fummelei erfordert, das Hinterrad überhaupt raus zu bekommen. Die Strebe machte es nicht einfacher, und alsbald fand ich mich wieder, mit Bärbel in den Händen, den Hauptständer eingeklappt, und das Rad auf halb acht hängend in der Schwinge. Ich fluchte, was das Zeug hielt, riss mich aber zusammen und stemmte so das Motorrad so weit nach oben, bis ich, aufm linken Bein stehend, mitm rechten Fuß unter den Auspuff angeln und den Ständer wieder ausklappen konnte. Absetzen war keine Option, denn damit hätte ich mir sehr wahrscheinlich den Kettenkasten zerdrückt. Das wollte ich um jeden Preis verhindern. Danach waren erstmal zwei Minuten Pause angesagt. Die nächste Arbeit bestand darin, die Schraube zwischen Ankerplatte und Strebe zu lösen. Die war erst vor etwa 2 Wochen ohne negativen Befund zuletzt bewegt worden... Egal. Gegenhalter sachte in den Schraubstock eingespannt, sachte an der Ankerplatte gedreht - zack - war die Schraube lose. Dann eine andere ausm Sortimentskasten genommen und die kaputte gelich einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt. Nun gings ans Eingemachte. Die Hoppelei des Hinterrades entstand durch einen nicht richtig sitzenden Reifen. Der Kontrollrand wollte einfach nicht gleichmäßig umlaufend sein, sondern verschwand an einer Stelle sogar noch unterm Felgenhorn. Ich ließ die Luft komplett ab, drückte den Reifen runderhum lose, schmierte alles mit Reifenschmatze ein und versuchte mein Glück abermals. Vergeblich. auch im nächsten oder übernächsten Versuch klappte es ums Verrecken nicht. Ich fing an, unruhig zu werden, ließ alles stehen und liegen und dampfte erstmal ein paar Minuten vor mich hin. Auch im MZ-Forum kam ich diesmal auf keinen grünen Zweig. Was blieb, war rohe Gewalt. Also pinselte ich abermals Felge (wo ich halt bei montiertem Reifen hinkam) und Reifen ein und jagte mit der Luftpumpe (für nen Kompressor hats bisher noch nicht gereicht) etwa 3 bar drauf. Erfolglos. Also alles nochmal ablassen, drücken, schmieren und nochmal Druck drauf geben. Im sechsten oder siebten Anlauf zischte es einmal kurz, dann machte es plöpp und der Reifen saß. Gottseidank. So schraubte ich alles wieder zusammen, räumte das Werkzeug wieder weg und begab mich zur Tankstelle, um zum Einen mal wieder Knallwasser zu bunkern, und zum Anderen den Luftdruck bequem zu prüfen und ggf zu korrigieren. Das war fix erledigt, und nun hab ich wieder vorn und hinten meine 2,5 bar drauf. Fahren lässt es sich nun wieder weitaus angenehmer.
km-Stand 63.150 km

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10.03.2022
Aufm Weg von der Arbeit nach hause ist mir kürzlich aufgefallen, dass die Hupe keinen Ton von sich gibt. Da das kein Zustand sein kann, bin ich heute auf Ursachensuche gegangen. Und da ich keine wirkliche Lust auf ne Session an der Garage hatte, hab ich mich mitm nötigsten Werkzeug bewaffnet und hier aufm Hof losgelegt. Bei "Zündung an" klackerte das Relais im Scheinwerfer schonmal. Ein gutes Zeichen, dachte ich. Also wollte ich die Hupe ausbauen und mit Billigst-Multimeter gucken, ob was messbar ist. Natürlich wars nicht so einfach wie gedacht. Um an die Hupe zu kommen, musste erst der Bügel, der die Kniebleche oben verbindet, an den Knieblechen gelockert werden. Dann hatte ich die Hupe alsbald in der Hand. Aber wie weiter? Kabel für ne fliegende Verdrahtung hatte ich nicht zur Hand, separate Stromquelle ebensowenig. In Ermangelung anderer Alternativen hab ich dannn das Rücklicht aufgeschraubt und die Kabel vom Rücklicht mit der Hupe verbunden. Meine Tochter, die interessiert dabei stand, drehte den Zündschlüssel nach Anweisung auf "Parklicht" und die Hupe trötete los. Wir haben uns beide gut erschrocken... Also ging die Suche weiter und ich hab den Reflektor aus dem Scheinwerfer genommen. Auch beim Anfassen merkte ich, dass das Relais tat wie ihm befohlen wurde. Mit dem Durchgangsprüfer des Multimeters konnte ich auch feststellen, dass die Masse zur Hupe durchgeschaltet wurde. Ich überlegte kurz und klemmte die Hupe flink wieder ans Kabel. Et voilá - es funktionierte! Also kam der Reflektor wieder rein, die Halterung für die Kniebleche wurde wieder befestigt und natürlich wurde die Hupe nicht vergessen. Als Fazit bleibt nur, dass ich nicht genau weiß, woran es gelegen hat, aber nun wieder alles funktioniert, wie es soll...

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27.03.2022
Heute wollte es Bärbel mal wieder wissen... Aufm Weg zur letzten Nachtschicht vor der Freiwoche ist sie an der so ziemlich beklopptesten Stelle ausgegangen, die sie sich hätte aussuchen können... Ein elektrisches Problem konnte ich ausschließen, da die Ladekontrolle erst anging, als der Motor aus war. Mein Blick auf den Spritschlauch offenbarte mir auch gleich, dass meine Ahnung richtig war. Sie wurde schlichtweg trocken gefahren... Nachdem der Tankrucksack regelrecht runtergeruppt wurde, musse ich jedoch feststellen, dass sich sehr wohl noch genug Treibstoff im Tank befand. Also musse es irgendwo zwischen Tank und Schlauch "klemmen".Ergo, der Hahn ist (mal wieder) dicht. Eigentlich unmöglich, aber scheinbar trotzdem eingetreten... Auf Reserve kam nämlich auch kaum was, also ließ ich den Vergaser voll tröppeln und fuhr langsam genug zur Tankstelle, um halt noch ein bisschen was nachzukippen. Ganz voll will ich gar nicht machen, da im Lauf der Woche der Hahn eh nochmal ab muss. Da wären etliche Liter Sprit nur hinderlich...

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29.03.2022
Bis heute hatte ich weder Zeit, noch Lust, mal nachm Benzinhahn zu sehen, und gefahren bin ich auch noch nicht wieder. Aber Geld ausgegeben hab ich; 48.83€ für nen Heidenau K39 incl Versand. Mal sehen, wie schnell rsu.de den liefert. Für morgen ist nichts weiter geplant, also werde ich mal ein wenig Zeit in der Garage verbringen.

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30.03.2022
Wie geplant habe ich mich heute mittag in die Garage verdrückt und flink den Tank abgenommen. Belüftungsöffnung im Deckel mit Klebeband zusätzlich "abgedichtet" und ihn auf die Seite gelegt. Als ich den Hahn abgenommen habe, kam mir schon das kalte Grausen. Nicht nur im Wassersack, auch im Sieb überm Reserveröhrchen waren wieder viele kleine silbrige Flitter zu sehen. Nachdem alles soweit als möglich zerlegt war, wurde alles gründlich mit Bremsenreiniger geduscht, abgepustet und dann wieder zusammengebaut. Bis der Tank wieder drauf saß, war keine Dreiviertelstunde seit der Ankunft an der Garage vergangen. So überlegte ich, ob ich vielleicht doch vorne ne Standlichtbirne reinmachen sollte (zumindest für die den TÜV), und ob die Stellmutter vom Schlauch da ebensolche Spirenzchen macht wie hinten. Nachdem ich einmal mitm ICE-Rostlöser drübergegangen bin, ließ sich die Mutter sogar bewegen. Wieder nen Haufen Geld (für nen neuen Schlauch) gespart. Nun muss ich halt noch auf den Reifen warten, ihn vorne aufziehen und dann kanns endlich zur Dekra gehen. Aber auch erst, wenn ich den Scheiß Sprit von der Shell verfahren hab. Seit Montag früh springt Bärel nur äußerst unwillig an, wenn die kalt ist. Das hat sie zuletzt gemacht, als ich ihr mal was Gutes tun wollte und ihr V-Power spendiert hab. Mit der billigen E5-Plörre aus der Star-Zapfsäule gibts überhaupt keine Probleme, nur bei V-Power und Super95 der Shell... Wer weiß, wo da der Fehler liegt...

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31.03.2022
Der heutige Ritt nach Sondershausen war soweit zwar ohne besondere Vorkommnisse, jedoch sind mir zwei Sachen aufgefallen: Die Schrauben vom Benzinhahn, mit denenn der Knebel gegen das Gehäuse samt Dichtung gepresst wird, könnten noch etwas angezwickt werden (leicht feucht drumherum), und, viel wichtiger: Die Handschuhe sind durch Es zog im letzten halben Jahr schon so manches Mal in die vernähten Fingerkuppen, aber dass sie so verschlissen sind, war mir nicht bewusst. Bis ich in Kleinfurra die Hand vom Lenker nahm und mir die Innenfläche mal ansah, weil es sich halt komisch anfühlte. Gut, sie sind 59 Jahre alt und haben unter meiner Regie 12 Jahre (vor allem Winter) und tausende Kilometer gehalten. Und bei dem Einstandspreis (2010 für 10.40€ gekauft) haben sie die in sie gesetzten Erwartungen mehr als erfüllt. Nun stehe ich jedoch vor dem Problem, dass es solche Handschuhe nirgendwo mehr käuflich zu erwerben gibt. Es gibt ähnliche (von denen ich natürlich auch ein Paar habe), aber eben nicht diese. Der Unterschied liegt im Futter. Die nun verschlissenen haben ein kuschelig-weiches, graues Futter aus Viskose, das Ersatzpaar lediglich grünes Zeug (glatt und relativ steif) als Futter.

Hier mal ein Bild der verschlissenen Stelle. Das Futter hats seit letztem Herbst aber auch hinter sich (Zeige-und Mittelfinger greifen von innen nurnoch aufs blanke Leder), eine Reparatur ist also mehr als zwecklos:

Selbstverständlich hab ich die Schrauben vom Hahn auch noch mal ne Vierteldrehung angezwickt und alles nochmal sauber gewischt.

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01.04.2022
Kurz nachm Mittag hielt der freundliche DPD-Mann vorm Haus und übergab mir den bestellten Reifen. Hernach fuhr ich in die Garage, um den Reifen zu wechseln. Bis auf ne festgekniestete Klemmschraube am linken Gabelholm lief es eigentlich ganz gut. Rad raus, beiseite gelegt, Bremse zerlegt und gesäubert, alle beweglichen Teile mit Plastilube eingeschmiert und ebenfalls beiseite gelegt. Dann gings ums Ganze. Luft ab, Reifen erstmal ins Felgenbett drücken, Montierhebel ansetzen und "GIB IHM". War diemsal gar nicht so ein Akt wie vor einigen Wochen. Der Reifen war schnell runter, da fiel mir auch schon das Felgenband entgegen. Das war mir vor Jahren schonmal gerissen und ich hatte es mittels Klebeband geflickt. An dieser Stelle isses natürlich nicht gerissen, sondern an der Klebestelle ums Ventil rum. Ich hab nur gegrinst und das neue genommen, welches ich im Janur bei AKF bestellt hatte. Ich wusste ja, dass ich eins geflickt hatte. Nur welches, war mir nicht mehr klar. Deswegen die Bestellung im Januar zusammen mitm K33... Wie auch immer, nachdem ich mit der Drahtbürste einmal rundherum gegangen war, wurde alles mit Bremsenreiniger und Lappen gereinigt, mit der Achse in den Schraubstock gespannt und ich versuchte mich das erste Mal im Zentrieren (bzw darin, alle Speichen gleich klingen zu lassen). Nachdem alle Speichen den selben Klang hatten, war ich zufrieden, jauchte Reifen und Felge mit Reifenschmatze ein und zog den Reifen auf. Aber nicht, ohne vorher nochmal nach der Laufrichtung zu gucken. Das (Montage entgegen der Laufrichtung) ist mir nur einmal passiert. Die erste Seite ließ sich erwartungsgemäß gut drüber ziehen, dann legte ich den Schlauch rein, fummelte das Ventil durchs Loch und gab ein paar Hübe mit der Luftpumpe drauf. Paar Mal aufgestaucht, Luft wieder raus und die andere Flanke drüber gewuppt. Mit den Montierhebeln wirklich kein Problem. Keine Ahnung, warum es hinten dermaßen geklemmt hat. Nachdem etwa 1 bar drauf war, hab ich das Rad wieder ein paarmal aufgestaucht, die finalen 2,5 bar (lt klappriger Anzeige der Pumpe) draufgejagt und alles wieder montiert. Der erste Weg führte mich zur Tankstelle, um mit geeigneten Mitteln den korrekten Luftdruck herzustellen. Es waren 2,4 bar, also gar nicht so weit weg vom Sollwert. Danach gabs noch ne Riemenrunde durch die Stadt und dann gings auch schon ab nach hause. Jetzt sollte einer erfolgreichen Hauptuntersuchung eigentlich nichts mehr im Wege stehen.
km-Stand: 63.670 km

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07.04.2022
Leute, Leute... Aufm Heimweg von der Arbeit hats mich heute mal so richtig erwischt. Den ganzen Tag wars einigermaßen trocken, aber als ich von der Arbeit los bin, fing es leicht an, zu tröppeln. Gut, dachte ich mir, fährste schnelle heime und genießt deinen Feierabend. Pustekuchen! Zwischen Nordhausen und Werther wurde der Regen und der Wind so stark, dass es seitlich IN den Helm reingedrückt hat. Alles nass. Selbst die imprägnierten Klamotten hattem diesem Schauer, der eher einer Sintflut glich, absolut nichts entgegenzusetzen. Ich war durch bis auf die Knochen. Nach nichtmal 2 km Fahrt, wohlgemerkt. So was hab ich auch noch nicht erlebt... Zuhause kamen die Klamotten gleich auf die Heizung, nachdem sie erstmal ne Stunde in der Wanne gelegen haben, um das gezogene Wasser zumindest teilweise wieder loszuwerden. Das war kein Regen mehr, ich hab mich gefühlt, als hätte mich wer untergetaucht...

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12.04.2022
Um als erster da und dran zu sein, hab ich mich heute früh kurz vor Acht aufn Weg zur Dekra gemacht. Da ich nicht wusste, wie der Prüfer drauf sein wird, hielt ich nochmal kurz an der Garage, baute den Seitenständer ab und fuhr dann weiter zur Dekra Nordhausen. Dort empfing mich ein junger Prüfer, der sich von mir alles soweit zeigen ließ (Licht, Hupe, Blinker, Bremslicht), mit den Fingern über die Speichen streifte und mir nach wenigen Minuten die grüne Plakette aufs Kennzeichen klebte, nachdem er sich vergewissert hatte, dass die Reifen auch noch schick sind. Sind ja neu. Der Gesamtzustand ist zwar optisch grenzwertig, aber technisch gibts laut seiner Aussage nichts zu bemängeln. Nun hab ich erstmal wieder zwei Jahre Ruhe, auch wenns statt gut 42€ dank Aufschlag wegen Verzögerung etwas über 50€ gekostet hat. Direkt danach gings noch zur Tankstelle, da ich bei der Prüfung gesehen hab, dass im Spritschlauch mehr Luft als Sprit stand. 20€ für 10 Liter Sprit sind ne Hausnummer, aber kein Verleich zu vor etwa 2...3 Wochen, wo ich für "günstige" 2,239/Liter getankt hab... Danach gings nochmals schnurstracks zur Garage, um den Seitenständer wieder zu montieren, und dann wieder nach hause.

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27.04.2022
Wie ich gestern nachmittag unterwegs war, musste ich wiedermal feststellen, dass es im unteren Drehzahlbereich bzw Standgas Probleme gab. Selbst im Schiebebtrieb blieben die winzigen Zündungen aus. Angefühlt hats sich, als ob mir der Sprit ausgeht. So begab ich mich heute zur Garage, um dem aufn Grund zu gehen. Der Vergaser war soweit ohne besonderen Befund, abgesehen von einigen Dreckpartikeln. Aber das sollte eigentlich kein allzugroßes Problem darstellen. Danach war der Luftfilter dran. Da der seit einigen Jahren seinen Dienst versah und auch dementsprechend Staub verlor, als ich ihn mal ausgeklopft hab, entschied ich mich, mir nen neuen zuzulegen. Als die rechte Seite einmal offen war, besah ich mir den Schalter fürs Bremslicht, aber nach 2...3 Tests funktionierte das Bremslicht auf einmal nicht mehr. Da der Schalter nun auch mit muss auf die 10 Jahre zugeht, kam der auch gleich mit in den virtuellen Warenkorb. Dieser wurde dann noch mit nem vorderen Bremszug vervollständigt und abgeschickt. Die fälligen 19,76 € gingen per Paypal aufn Weg und nun muss ich halt warten (wie immer)... Um wenigestens ein Erfolgserlebnis zu generieren, tauschte ich die zerfledderte Schutzkappe der Zündspule gegen das Anfang des Jahres erworbene Teil aus. Bin ja mal gespannt, wie lange diese Kappe so schick aussieht. Vermutlich nicht mal ansatzweise so lange wie das Original

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28.04.2022
Grande Malör... Aufm Weg aus der Stadt nach hause ist mir beim Bügerkäfig, meinem Renault Laguna, der Zahnriemen gerissen. Also heißt es jetzt erstmal wieder, alle Wege mit Bärbel zu bestreiten, bis ich nen anderen fahrbaren Untersatz habe... Aktuell ist mir weder nach Schrauben am Mopped, noch nach Lachen zumute
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01.05.2022
Da es ohne Dose einfach nicht geht, wurde eBay-Kleinanzeigen durchforstet, und ich bin tatsächlich fündig geworden. Bei Bad Frankenhausen steht ein BMW E36 Compact. Nüscht drum und nüscht dran, aber das einzige mit gültigem TÜV in Schlagdistanz. So machte ich mich zum heutigen Feiertag auf die Socken und fuhr nach Bad F. Waren schöne gut 100 km, besah mir das Bayerische MeisterWerk und entschied schon vor Ort fast, ihn zu nehmen. Heimwärts machte Bärbel wieder Spirenzchen. Am Ortsausgang von Bad Frankenhausen ließ sie sich einfach nicht nach links legen, um in Richtung Sondershausen zu fahren, sondern fuhr schnurschracks geradeaus. Zum Kyffhäuser. Naja, was solls, dachte ich mir, und so ließ ich das Mädchen einfach laufen, incl Abstecher zum Denkmal selber. Am Ende des Tages standen 64.800km auf der Uhr.
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02.05.2022
Nachdem die Entscheidung gefallen war, schwang ich mich heute erneut auf meine Mopete und fuhr wieder nach Bad Frankenhausen, um die Papiere abzuholen. Da ich sonst auch alle Wege mit Bärbel bestreiten muss, waren es heute abend schon 65.000 km, die aufm Tacho standen...
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09.05.2022
Heute war aufgrund gesundheitlicher Beeiträchtigungen nur schrauben light drin. In aller Ruhe wurden der Luftfiter, Bremslichtschalter und das Relais getauscht. Wobei die Betonung auf "Ruhe" liegt. Insgesamt hab ich über drei Stunden an der Garage zugebracht. Wäre ich fit gewesen, wäre das alles in weniger als einer Stunde erledigt. Aber was nicht geht, das geht halt nicht. Es jagt mich ja keiner. Beim Blick aufn Tacho staunte ich nicht schlecht, waren es doch mittlerweise 65.400 km, die drauf stehen.
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11.05.2022
Für den heutigen Tag war mein persönlicher Check-Up beim Hausarzt anberaumt. Der Check-Up für mich ist auch soweit gut verlaufen, nur muss ech auf de rheimfahrt wieder feststellen, dass Bärbel wieder extrem überfettet, sobald sie warm wird. Tut sich richtig schwer, ausm Schubbetrieb wieder Fahrt aufzunehmen. Da das auf einen Defekt am Choke hindeutet (evtl schließt er nicht richtig), werd ich mal darauf mein Augenmerk legen. Aber heute nicht mehr.
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24.05.2022
Da ich aktuell einen Patienten (S51/1 B) in der Garage habe, habe ich im Zuge der Teilebestellung bei AKF gleich mal für Bärbel so einiges mitbestellt. Als da wären der Mitnehmerring für hinten aus Gummi für 7,57 €, einen Chokezug von Motoflex® für 3,71€, das Chokegummi für 1,37€ und zu guter Letzt ne Druckstange für die Kupplung für 4,44 €. Versandkosten wurden aufgrund der anderen Teile, die nachbestgellt werden mussten, nicht fällig. Hernach wanderte die Vape in die Simme, die Simmerringe von Kupplungsdeckel und Kurbelwelle links (noch Pneumant-Ringe!) wurden getauscht und als ich wieder zuhause war, wartete eine weitere Überraschung auf mich: Meine Nachbarin hatte ein Paket für mich angenommen. Bestellt hatte ich zwar nüscht, aber es war trotzdem mal flink aufgerissen. Darin befanden sich 4 (!!!) Flaschen Getriebeöl, zusammen mit ner Notiz, die sinngemäß lautete, dass ich erstmal genug Öl zum Nachfüllen habe, bis ich das Leck gefunden hab. Bärbel hinterlässt ja seit geraumer Zeit Ölflecken, wo sie steht. Wie auch immer: JÖRN, ICH DANKE DIR!!!
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28.05.2022
Die letzten Handgriffe an der Simson waren schnell vollbracht, und so kümmerte ich mich noch mal fix um Bärbel. Der bisher verbaute und doch arg rostige Chokezug wurde gegen den neuen von AKF getauscht, sowie der Chokekolben (einen "guten" hatte ich noch liegen) und natürlich auch das Gummi. Zu guter Letzt wurde die Gummitülle am Bremsbowdenzug erneuert und ich machte Feierabend.
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10.07.2022
Nach Wochen der Nichtschrauberei hab ich in den letzten Tagen festgestellt, dass der Hauptständer in mancher Kurve aufgesessen is. Die Ursache war auch schnell gefunden; die linke Fußraste, an der die Feder eingehangen ist, hatte sich verdreht. An sich kein Problem, nur wollte ich nicht in die Garage fahren. Um die Mopete aber irgendwo anlehnen zu können, musste der rechte Spiegel ab. Zu allem Ärger hatte sich aber das Griffgummi aufm Gasgriff verdreht, sodass ich die Schraube nicht lösen konnte, die den Lenkerendenpilz hält. Also hieß es "Armatur abnehmen". Der Choke wurde entfernt, Bremsarmatur und Gasgriff so weit es ging zur Inneenseite des Lankers geschoben, und dann konnte die Schraube gelöst werden. Pilz ab, Spiegel ab, Distanzring ab, Lenkerende frei, um ihn an nen Holzstapel anzulehnen. Dann hab ich die Schelle der Fußraste gelöst, die Raste gerade gedreht und dann mitm Schonhammer im Position gebracht. Dann alles wieder angezwickt, Armatur hingeschoben, wo sie hingehört, Choke wieder befestigt und somit Feierabend gemacht.
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30.07.2022
Aufm Weg zur Frühschicht hat sich heute der Kerzenstecker gemeldet. Vilemehr hat er sich nicht wirklich zur Funktion überreden lassne, was in nem Totalausfall des Motors endete. Nachdem ich ihn abgezogen hatte, wischte ich ihn mitm Tempo aus, legte die Kerze trocken und fuhr erstmal ohne hintere Beleuchtung zur Arbeit. Ich hatte nämlich festgestellt, dass es auf Stellung "1" einigermaßen lief, aber sobald dich das Rücklicht zuschaltete, kam es zu Aussetzern. Der Grund war auch schnell gefunden; Der Stecker saß nur lose aufm kaum noch vorhandenen Gewinde der Kerze und war sacknass (es regnete in Strömen). Nach der Arbeit fuhr ich dann in schönstem Sonnenschein zur Garage, nahm mir einen Stecker (Beru, 1kOhm) aus der Grabbelkiste, tauschte ihn aus und fuhr nach hause. Ohne weitere Zwischenfälle.
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31.07.2022
Heute sprach mich ein Kollege an, was den gestern losgewesen wäre. Er fuhr vor mir, sah, dass ich augenscheinlich Probleme hatte, und drehte. Aber da war ich schon wieder über alle Berge. Habs ihm kurz erklärt, und er wars zufrieden.
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10.08.2022
Der heutige Tag stand ganz im Zeichen goßer Schrauberei. Geplant wars, endlich Bärbel das Ölen abzugewöhnen. Also begab ich mich gegen 0930 zur Garage und fing an, die zu strippen. Knieblech ab, rechten Motordeckel ab, Druckstange der Kupplung entfernen und Hinterrad ausbauen. Der Dämpfungskörper musste eh mal neu werden, und der lag auch schon ein paar viele Wochenin der Garage. Um dem nervigen Öl Herr zu werden, entschied ich mich dazu, den kompletten Hinterradantrieb zu explantieren und alles mal richtig sauber zu machen. In den Schläuchen hing ordentlich Ölschmodder, der Kettenkasten sah auch "gut" aus. Aber egal, nach etwa einer Stunde ruhiger Putzerei war alles soweit wieder einbaubereit. Natürlich hatte ich das Riztel abgenommen und den Blechdeckel dahinter ebenfalls ner Inspektion unterzogen. Ohne Befund. WeDi saß noch gut drin, aber nen neuen 25x35x7 hab ich grade nich greifbar gehabt. Sah soweit auch ganz gut aus, die Buchse drin ebenso. Also blieb er (der WeDi) und sie (die Buchse) an ihren Plätzen. Mit frischer Dichtung wurde der Deckel wieder befestigt und alles im Gehäuse ausgewischt und mit Bremsenreiniger eingejaucht. Merkwürdig fand ich, dass aus den unteren beiden Gewinden für den Deckel unentwegt Öl austrat. Also hab ich mal die Ölkontrollschraube aufgemacht und war recht erstaunt. Es kamen ca 100 ml Öl raus. An der Ölkontrolle, wohlgemerkt. Schön schwarz, ohne Geruch nach Benzin. Merkwürdig. War ich doch der Meinung, dass aufgrund der dauernden Tröppelei immer zu wenig Öl drin war. Sei´s drum. Der Einbau des Kettentrums gestaltete sich aufgrund der aktuellen Temperaturen (ich hab nur Halbschatten vor der Garage) als schwieriger als erwartet, und so entschied ich mich, auch noch die Blechdeckel abzunehmen. Das Problem dabei: Ich bekomme den rechten Deckel mitm Luftfilter nich drauf, wenn der linke noch dran is. Deswegen kamen gleich beide ab. Da die Gewinde der Kettenspanner auch verbesserungswürdig aussahen, wurden diese auch gleich mit aufgearbeitet. Wenns doch einmal alles lose is... Mittels Rostlöser alles gut eingejaucht und dank Drahtbürste soweit als möglich vom alten Rost befreit, ausgebaut und die Gewinde sauber nachgeschnitten. Die Muttern bekamen natürlich auch ne Kur. Nu gehts wieder seidenweich. Dann mitm Schraubenzieher das alte Mitnehmergummi rausgehebelt und das neue reingedrückt.Kettenspanner auf "ganz lose" gestellt und Kette eingefädelt. Geht bei ausgebautem Kasten bedeutend einfacher, als beim verbauten. Hab sie einfach in den einen Schlauch reinfallen lassen, und dann über den Mitnehmer zum anderen rausrutschen lassen, nachdem der Kasten gedreht wurde. Dann an beide Enden der Kette ein langes Stück Draht drangemacht (damits beim Zurückrutschen keinen Stress gibt) und endlich alles verbaut. Mittlerweise wars 1300, aber bis ich fertig sein würde, waäre es mit Sicherheit 1530. So war der Plan. Den hab ich auch eingehalten, und gegen 1510 war alles soweit fertig und weggeräumt, dass ich nach hause fahren konnte. Aufnm Weg dorthin merkte ich jedoch, dass die Kupplung mit steigender Last anfing, zu rutschen. Also wurde nochmals die Justierschraube ne Umdrehung rausgedreht. Die anschließende Probefahrt ergab, dass die Kupplung zwar zeitiger als vorher kommt, aber eben nicht mehr rutscht. Da muss ich mich erst noch dran gewöhnen. Ansonsten hab ich die Probefahrt am Garten für etwa ne Stunde unterbrochen, wo Bärbel die ganze Zeit aufm Seitenständer stand. Das Hinterrad blieb (erstmal) trocken.
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18.08.2022
Ich hab die Kettenschläuche leider genau falschrum montiert. Das lag wohl daran, dass ich das Kettentrum mit der Mitnehmerseite (Innenseite) vor mir liegen hatte, als ich sie aufgesteckt hab. Das Bild, an dem ich mich jedoch orientiert hatte, zeigte die "Außenseite". Sei´s drum. Ich werd die Kette nochmal aufmachen und die Schläuche drehen müssen. Aber nich heute, und auch nich morgen. Nchste Woche solls ja auch schön werden, vom Wetter her. Für das Treffen in Keula hab ich heute auch mal nen kleinen Steckbrief von Bärbel gemacht. Der wird dann ins Sichtfenser vom Tankrucksack gesteckt. Man soll schließlich sehen, warum Bärbel so aussieht, wie sie aussieht.
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20.08.2022
Für heute stand das Oldtimertreffen in Keula aufm Plan, und so machten wir (ja, die ganze Hope) uns gegen 9 auf den Weg. Ich mit unserer Großen als Sozia, meine Frau mitm BMW und der Kurzen als Beifahrer, auf nach Keula. Erwartungsgemäß lief Bärbel ohne Probleme, nur musste ich kurz vor Friedrichsrode auf Reserve umstellen. Da hatte ich doch glatt vergessen, zu tanken... Der Tag in Keula war an sich ein Träumchen. Nette Leute, kleines, kuscheliges Treffen, und meine Frau war begeistert. Hätte ich nich erwartet. War ja das erste Mal für sie auf so ner Zusammenkunft von Bekloppten ^^ Es wurde viel Benzin geredet, ich sah endlich mal wieder Leute, die ich schon ne gefühlte Ewigkeit nich mehr gesehen hatte, und es war einfach nur schön. Gegen halb drei kam ein Regenguss, der sich gewaschen hatte, aber kurz nach drei war der Spuk schon wieder vorbei. sodann gingen wir zum Auto, diesmal sollte die Kurze mit mir fahren, und die Große im Auto, und wir fuhren in geplanter Reihenfolge von dannen. Zuhause merkte meine Frau an, die mir die ganze Zeit den Rücken freigehalten hatte, dass meine Blinker nur schwer bis gar nicht erkennbar sind, Da werd ich wohl ein paar neue Blinkergläser (Streuscheiben) brauchen. Paar Bilder hab ich natürlich auch gemacht, nur wie und wo ich die veröffentlichen werde, das weiß ich noch nicht. Müssen ja auch nachbearbeitet werden, von wegen DSVGO und so... Für Facebook-Nutzer kann ich die Bilder von Toni aka VEB Glasperle empfehlen. Mit dem heutigen Tag hab ich im Übrigen fast die 66.000 km geknackt, 65.950 stehen nun zu Buche. Ölseitig is nu auch alles soweit schick, Kettenkasten und Hinterrad blieben die ganze Zeit trocken. Also lag es wirklich nur an zu viel Öl in Verbindung mit ner nicht ganz koscheren Verschraubung. Egal.
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 Datum  Teil/e  Preis
Übertrag aus 2021 1.845,40 €
26.01.2022 Reifen Heidenau K33, Felgenband 18", Schutzkappe Zündspule, Gratis-Zugabe 30 cm Spritschlauch 55,97 €
  Tabellenfanfang  Summe Januar 2022 55,97 €
04.02.2022 Schlauch 3.00x18 10,00 €
07.02.2022 Erstattung -179,99 €
Sturmhaube Probiker Windbreaker 12,99 €
Klapphelm Caberg Superlegend Duke II139,99 €
Versandkosten4,99 €
  Tabellenfanfang  Summe Februar 2022 -12,02 €
29.03.2022 Reifen Heidenau K39 in 2.75x18 48,83 €
  Tabellenfanfang  Summe März 2022 48,83 €
12.04.2022 Hauptuntersuchung Dekra NDH 50,16 €
27.04.2022 Luftfilter 6,95 €
Bremslichtschalter (Zugschalter) 3,95 €
Bremsbowdenzug vorn 3,90 €
Versandkosten 4,96 €
  Tabellenfanfang  Summe April 2022 69,90 €
24.05.2022 Mitnehmerring 7,57 € €
Chokezug 3,71 €
Chokegummi 1,37 €
Druckstange Kupplung 4,44 €
  Tabellenfanfang  Summe Mai 2022 17,09 €
  Tabellenfanfang  Summe Juni 2022 00,00 €
  Tabellenfanfang  Summe Juli 2022 00,00 €
  Tabellenfanfang  Summe August 2022 00,00 €
  Tabellenfanfang  Summe September 2022 00,00 €
  Tabellenfanfang  Summe Oktober 2022 0,00 €
  Tabellenfanfang  Summe November 2022 00,00 €
  Tabellenfanfang  Summe Dezember 2022 00,00 €
 Gesamtsumme  (Stand: 31.12.2021) 1.845,40 €